Die Geschichte des Sous-Vide Garens. Woher kommt der Trend?

Neuer Trend oder altbewährte Garmethode?

Auf unserer Seite finden Sie viele leckere Tipps, Tricks und Rezepte rund um das Thema Sous-Vide Garen. Keine Frage, denn das Ergebnis spricht zweifelsohne für sich. Denn wie oft hat man schon probiert, in der Pfanne das perfekte Steak zu braten. Und wie oft war es letztendlich doch zu trocken, zu durch oder nicht saftig genug? Mittlerweile ist die Prozedur des Sous-Vide Garens nicht nur in den besten Steakhäusern der Stadt an der Tagesordnung, sondern gewinnt auch bei immer mehr Hobbyköchen in den heimischen Küchen an Beliebtheit.

Die Geschichte hinter dem Sous-Vide Garen

Der Begriff „Sous-Vide“-Garen stammt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie „unter Vakuum garen“. In den 70er Jahren wurde diese Methode dann von französischen Köchen in den besten Küchen des Landes angewandt. Damals waren die passenden Vakuumiergeräte noch sehr kostspielig, weshalb diese spezielle Garmethode nur für die gehobene Schicht der Gesellschaft zugänglich war.

Die Geschichte des Vakuumgarens im weiten Sinne geht jedoch um einiges weiter zurück. Genau genommen in das Jahr 1799. Damals wurde das Sous-Vide Garen das erste Mal von Sir Benjamin Thompsonaufgegriffen mit dem wesentlichen Unterschied, dass er die Garmethode nicht mithilfe eines Wasserbades, sondern mit heißer Luft beschrieb. Dieser Prozess war somit der Grundstein für die Anwendung in den Küchen dieser Welt zu Beginn der 1970er Jahre. Zu Beginn griffen sowohl französische als auch amerikanische Ingenieure diesen Grundgedanken auf und revolutionierten damit die Konservierung von Lebensmitteln in der Industrie.

Wussten Sie, dass das erste Gericht, das die Vorteile des Vakuumgarens zum Vorschein brachte, die Gänsestopfleber war? Ein französischer Koch wandte die Methode in abgewandelter Form somit zum ersten Mal in einem Restaurant an und entdeckte die hervorragenden geschmacklichen Eigenschaften, die das Sous-Vide Garen mit sich brachte. Er beobachtete damals die bessere Struktur des Fleisches nach dem Garen und den geringeren Fettverlust nach der Zubereitung.

Nach seinen Erkenntnissen gewann das Sous-Vide Garen immer mehr an Bekanntheit und es gab erste Köche, die sich gezielt mit den unterschiedlichen Garzeiten und Gartemperaturen für das perfekte Sous-Vide Erlebnis (und Ergebnis) auseinandersetzten und begannen, dieses neu gewonnene Wissen an andere Köche weiterzugeben. Als Vorreiter auf dem Gebiet des Sous-Vide Garens galt seinerzeit

Sous-Vide Garen: Mit mehr Technik zu mehr Bekanntheit

Erst der technische Fortschritt in den 2000ern machte es letztendlich möglich, dass die nun immer populärer werdenden Vakuumiergeräte auch für einen breiteren Teil der Gesellschaft zugänglich wurden und das Sous-Vide Garen heutzutage (fast) in aller Munde ist.

 

Das Sous-Vide Garen, so wie wir es heute kennen, beschreibt natürlich nicht mehr das Garen mithilfe warmer Luft, sondern bezieht sich auf die Zubereitung von in Vakuumbeuteln eingeschweißten Lebensmitteln im warmen Wasserbad. Das wichtigste dabei ist, dass die Temperatur auf keinen Fall zu hoch sein darf, damit ein schonender Garvorgang gewährleistet werden kann und so eine wahre Geschmacksexplosion mit vollen Aromen entsteht.

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